Der Zauber der asiatischen Mythologie hat schon viele Menschen aus der westlichen Welt in seinen Bann gezogen und mit seinem fremden, manchmal rätselhaften, aber immer faszinierenden Charme verzaubert. Anders wäre es nicht zu erklären, dass zahlreiche Europäer aller Zeitalter und Epochen sich aufmachten, um diese fremden Welten mit großer Neugier und Faszination zu erkunden, kennen- und schätzen zu lernen. Hermann Hesses „Siddharta“ markiert nur einen Meilenstein der Wertschätzung der asiatischen Lebensweise und insbesondere der religiösen Werte.

Dienen im Westen meist rationale Erklärungsmuster zur Orientierung, die dem allen Menschen innewohnenden Hang zum Transzendenten, zum Mythischen nur wenig entgegenkommt, bietet sich dem Suchenden in Asien eine ganze Welt von Mythen, Göttern und Gottheiten. Ganesha, Shiva und viele weitere Gottheiten sind Teil des täglichen Lebens und eingebunden in die Gedankenwelt der Asiaten.

Ein besonderes Merkmal der buddhistischen sowie der althinduistischen Lehre ist die ausgesprochen reichhaltige Dekoration der Tempel mit Skulpturen, Reliefs und vielen weiteren Kunstwerken, die von der lebendigen Tradition zeugen. Ob Tempelwächter, Tänzerinnen, Löwen, Drachen, Dämonen oder Götter – dieses ganze Universum entspannt sich vor dem Auge des staunenden Betrachters, wenn er vor asiatischen Gotteshäusern steht. Gebannt ist der Blick von all den Szenen, den Geschichten, die dort - von kunstfertigen Handwerkern in Stein festgehalten – erzählt werden.

Mittlerweile sind diese Kleinode kunsthandwerklicher Arbeit beliebte und exklusive Dekorationsobjekte auch in unseren Breitengraden. Ästhetische Einzelobjekte oder arrangierte Ensembles, die ein stilvolles Ambiente schaffen – der Faszination dieser Objekte kann sich niemand entziehen.